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Die HSW stellt sich vor​

Das SBBZ-L (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen) Winnenden besteht seit 1958. Seit 1981 heißt sie „Haselsteinschule Winnenden“

Ab dem Schuljahr  2006/2007 ist die Haselsteinschule im neuen farbenfrohen Schulhaus auf dem Campus des BZ II ( Bildungszentrum II) der Stadt untergebracht.

Im Schuljahr 2013-2014 besuchen 75 SchülerInnen, die in insgesamt 8 Klassen bzw. Gruppen lernen und arbeiten unsere Schule.
Betreut werden sie von einem Team aus derzeit 16 LehrerInnen, 5 Lehrbeauftragten, 3 TherapeutInnen, 2 städtischen  MitarbeiterInnen in der verlässlichen Grundschule, einer Schulsozialarbeiterin, 1 Hilfe zur Eingliederung, der Schulsekretärin, dem Hausmeister und einem weiteren Mitarbeiter, der sich um die Herstellung individueller Arbeitsmaterialien kümmert.

Die Teilnahme am „ergänzenden Angebot für Förderschulen" ist zentrales Kennzeichen der Schule. Es beinhaltet  neben einer betreuten Mittagspause – mit Hausaufgabenbetreuung, Spielraum, „Chillraum“ , Sport-und AG-Angeboten - vor allem das von Schülern für Schüler selbst gekochte Mittagessen.

Die Aula im Eingangsbereich mit dem von den Schülerinnen und Schülern betriebenen „Caffè BLU“  ist dabei der zentrale Treffpunkt und das Herz des sozialen Miteinanders aller am Schulleben Beteiligten.

In den letzten Jahren hat die Schule ein ganzheitliches Konzept zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler entwickelt und adaptiert. Das  Motto des  Schulcurriculums heißt „Fit fürs Leben“. Es besteht aus drei Handlungsfeldern „Gesundheit, Ernährung und Bewegung“, „Auf dem Weg zu Arbeit und Beruf“ sowie „Natur und Naturerfahrungen“. Dies sowie das Konzept zur individuellen Lernbegleitung (ILEB) sind wesentliche Bausteine für die Zielsetzung, die Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben und auf eine selbstständige Lebensführung vorzubereiten.

Außerschulische Kooperationen mit Fachkräften der Familientherapie oder die Psychomotorik sind zusätzliche Angebote zur äußeren Differenzierung.

In der Hauptstufe haben die Lernenden in Wahlpflichtbereichen und Arbeitsgemeinschaften die Möglichkeit aus vielseitigen Lernangeboten nach ihren Interessen und Fähigkeiten auszuwählen und bei erfolgreicher Teilnahme Zertifikate zu erwerben.

Die Stärkung des Selbstvertrauens und der Erwerb von Schlüsselqualifikationen in den Betriebspraktika sind wichtige Elemente auf dem Weg zur Berufsreife. Die Schülerfirma zur Bewirtschaftung des „Caffè BLU“ und die Schülerfirma „Lies mit“ sowie die regelmäßige Zubereitung des Mittagessens für die Schulgemeinschaft durch die Schülerinnen und Schüler tragen wesentlich dazu bei, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen oder genaues Arbeiten zu entwickeln.

Die HSW kooperiert eng mit den Grund- Haupt- und Gemeinschaftsschulen der Stadt Winnenden sowie den umliegenden Ortschaften Berglen, Schwaikheim und Leutenbach.

Auf Antrag der Eltern sind auch Rückschulungen an die Regelschule möglich. Damit eine Rückschulung gelingen kann, ist im Vorfeld eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und unserer Schule sehr sinnvoll. Rückgeschulte Kinder absolvieren an der Regelschule zunächst eine Probebeschulung. Während der Probezeit kann das rückgeschulte Kind vom sonderpädagogischen Dienst unserer Schule begleitet werden. Die aufnehmende Schule wird zum Ende der Probezeit eine Empfehlung für den weiteren Schulbesuch abgeben.

Ein Anreiz für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 ist die Teilnahme am kooperativen Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), das für eine Ausbildung an einer gewerblichen Berufsschule qualifiziert und den Hauptschulabschluss ermöglicht.

Weitere wichtige Kooperationen insbesondere für den Anschluss an die Schulzeit in der HSW bieten das BBW Waiblingen, sowie die Johannes-Landenberger-Schule Waiblingen. An diesen Einrichtungen können die SchülerInnen das Berufsvorbereitungsjahr wie auch  die Berufsausbildung in differenzierten Ausbildungsgraden absolvieren.

Außerdem kooperieren wir mit dem BVE Backnang. Sie ist offen für Schülerinnen und Schüler aus den Schulen für Geistig- und Körperbehinderte und aus den Förderschulen im Rems-Murr-Kreis.